Familienaufstellung wurde von Hellinger entwickelt. Es arbeitet mit einem kollektiven, unbewussten Feld in das alle Menschen eingebunden sind.

Familienaufstellung funktioniert so:
Ein Teilnehmer einer solchen Gruppe sucht sich aus den anderen Gruppenmitglieder Stellvertreter für seine Familienmitglieder aus, ebenso einen Stellvertreter für sich selber.

Dann platziert er die Stellvertreter im Raum. Er stellt seine Familie auf. Damit ergibt sich ein energetisches Familiengefüge, so wie er es empfindet.

Die Stellvertreter haben dabei emotionale, körperliche Empfindungen. Diese Empfindungen zeigen Schieflagen im System auf. Die Stellvertreter müssen dabei die Familie des Betreffenden nicht kennen.
Hellinger hat diesen Zusammenhang entdeckt. Fragt man nun die einzelnen nach ihren Empfindungen, kann man eine gute Lösung finden. D.h. man sucht die gesunde Familienkonstellation. Der Betroffene sieht auch die Gesamtsituation von außen. 
Für die Aufstellung ist ein erfahrener Therapeut notwendig. Er muss das Grundsystem kennen und er muss mit den oft aufbrechenden Emotionen umgehen können.

Unter dem Grundsystem sind  bestimmte Familienkonstellationen zu verstehen, die heilend wirken. Hier gibt es z.B. dass die Eltern nebeneinander stehen, dass die Familie eine Einheit bildet etc. Diese „Regele“ können aber auch unter Umständen aufgeweicht werden. Für tieferes Einsteigen sollte man einmal als nicht-aufstellender Teilnehmer eine Gruppe besuchen. Allerdings sollte man sich auch die Gruppenleiter genau ansehen. Es gibt nicht immer vorteilhafte Leitungen.